Prophylaxe
Vorbeugen ist besser als heilen. ( alte Volksweisheit )
Wir möchten Ihnen helfen, Ihre eigenen Zähne so lange wie möglich gesund und schön zu erhalten.
Das Karies- und Parodontitisrisiko kann durch eine individuelle Prophylaxe erheblich reduziert werden.
Bei einer professionellen Zahnreinigung in unserer Praxis werden alle Beläge auf den Zahnoberflächen,
den Zahnzwischenräumen und in den oberen Bereichen der Zahnfleischtaschen mit speziellen Instrumenten,
kleinen Bürstchen und Zahnseide sicher entfernt. Selbst hartnäckige Verfärbungen durch Kaffee, Tee
oder Nikotin verschwinden. Nach der Reinigung werden die Zahnoberflächen auf Hochglanz poliert und
zum Schutz vor säurehaltigen Mundbakterien mit einem Fluoridlack versiegelt.
Wir zeigen Ihnen auch, wie Sie Ihre Zähne und Zahnfleisch durch optimale häusliche Mundpflege vor
Karies und Parondontitis besser schützen können. Schwachstellen demonstrieren wir Ihnen mit Hilfe
unserer Intraoralkamera – Nur was man selber sieht, kann man besser machen!
Eine professionelle Zahnreinigung durch unser Prophylaxeteam sollte in regelmäßigen Abständen erfolgen.
Das Vergessen können Sie vergessen: nutzen Sie unser Recall-System.
Sie vereinbaren mit unseren Prophylaxe-Mitarbeiterin oder Ihrem Behandler die notwendigen Besuchsintervalle
in unserer Praxis und bestimmen den Weg, auf dem wir mit Ihnen in Kontakt treten dürfen.
Hier bieten sich Brief, Anruf oder E-Mail an.
Kariesdiagnostik
Laser-Fluoreszenz-Verfahren zur Karies Früherkennung
Das Problem
Die Karies lauert oft für das bloße Auge unsichtbar in den Kauflächen des Seitenzahngebietes
oder in den Zahnzwischenräumen (ca. 30-40% scheinbar intakter Grübchen (Fissuren) weisen Karies auf).
Karies beginnt mit einer nur mikroskopisch sichtbaren Entkalkung (Demineralisation) der betroffenen Schmelz-, Dentin- oder Zementoberflächen.
Bei weiterem Fortschreiten entstehen im Schmelz kreidige Veränderungen und schließlich kommt es zum Einbruch
der Oberfläche. In diesem Stadium ist die Karies leicht zu diagnostizieren, aber
oft auch schon so weit fortgeschritten, das eine extensive Restauration und ev.
eine Behandlung des Zahnnervs nötig ist.
Schwierig zu diagnostizieren hingegen sind Defekte (Läsionen) im Anfangsstadium oder
Läsionen, die – obwohl bis ins Dentin vorgedrungen – eine makroskopisch intakte Oberfläche
zeigen, was vor allem auf der Kau- und der Zahnzwischenfläche beobachtet wird (gerade bei Milchzähnen,
die ja heller sind als die Bleibenden, sind Entkalkungen schwer zu erkennen).
Die Verfahren
zur Diagnose von Karies und deren Erfolgsquoten, Karies zu erkennen:
- Klinische Inspektion (ca. 49%)
- Röntgenbilder (Bissflügelaufnahme ca. 55%)
- ECM Methode (Messung des elektrischen Widerstandes ca. 85%)
- Laserfluoreszenzmessung (ca. 93%)
Die Funktionsweise
Die Zahnhartsubstanz wird zur Befunderhebung mit einer handlichen Lasersonde durchflutet.
Das Gerät wertet Fluoreszensen aus, die bei Anregung mit Laserlicht der Wellenlänge 655 nm
an demineralisierter oder kariös veränderter Zahnhartsubstanz entstehen.
Der aus der Mitte der Lasersonde austretende sehr feine Laserstrahl dringt dabei wesentlich
tiefer z.B. in die Fissur eines Zahnes ein, als dies mit einer noch so dünnen Sonde möglich wäre.
Trifft das Laserlicht auf kariös veränderte Zahnhartsubstanz, so entsteht fluoreszierendes Licht,
welches vom äußeren Teil der Messsonde aufgenommen und an das DIAGNOdent-Gerät weitergeleitet wird.
Die hierbei gewonnenen Messwerte werden in einem Befundbogen zwecks Kariesverlaufskontrolle dokumentiert.
Die Vorteile
- Bisher nicht erzielbare diagnostische Sicherheit
- Sehr gute Reproduzierbarkeit der Messwerte und damit eine sehr präzise Kariesverlaufskontrolle der untersuchten Zahnoberflächen
- Vereinfachte Kariesdiagnostik bei Kindern und Kleinkindern durch fast berührungsfreies Arbeiten sowie durch die einfache und schnelle Handhabung
- Minimalinvasives Geschehen, d.h. gesunde Zahnhartsubstanz wird geschont und wir erhalten mit größter Genauigkeit eine hohe Arbeitsqualität
- Keine Nebenwirkungen durch die Laserdiagnostik
